Viele Patient:innen sind verunsichert, wenn sie in ihrer elektronischen Patientenakte (ePA) oder in Arztunterlagen Diagnosen wie „Verdacht auf …“ oder „Ausschluss von …“ sehen.
Wichtig zu wissen:
->Diese Einträge bedeuten nicht automatisch, dass Sie die Erkrankung haben.
In der hausärztlichen Versorgung müssen wir für bestimmte Untersuchungen – z. B. Blutwerte oder EKG – eine medizinische Begründung angeben. Dafür werden sogenannte Arbeits- oder Verdachtsdiagnosen eingetragen, damit Laboruntersuchungen oder Abklärungen medizinisch korrekt dokumentiert sind.
Wenn die Ergebnisse unauffällig sind, ist dieser Verdacht damit erledigt. Solche Codierungen sind ein normaler Bestandteil ärztlicher Arbeit und dienen vor allem der transparenten Abrechnung und der korrekten medizinischen Dokumentation – nicht der Festlegung einer endgültigen Diagnose.
Wenn Sie Fragen zu einzelnen Einträgen haben, können wir dies bei einem Termin gern gemeinsam klären.
English:
Many patients feel unsure when they see diagnoses such as “suspected …” or “to be ruled out …” in their electronic patient record (ePA) or in medical documents.
It is important to know:
->These entries do not automatically mean that you have the disease.
In primary care, we have to give a medical reason for some examinations, such as blood tests or an ECG. For this reason, working diagnoses or suspected diagnoses are entered. This documents laboratory tests and further checks correctly.
If the results are normal, the suspicion is no longer relevant. Such codes are a normal part of medical work. They mainly support transparent billing and correct medical documentation. They do not establish a final diagnosis.
If you have questions about individual entries, we can discuss them together during an appointment.